Ja man kann natürlich sehr kontrovers über das Thema e-Mobilität diskutieren, aber bei uns zuhause ist das eigentlich kein Thema mehr! Zumindest das man darüber kontrovers darüber zu diskutieren.
Angefangen hat das Ganze damit das wir unseren alten Verbrennerautos aufgrund von Autos usw. los werden wollten. Vor allem das Lieblingsauto von meiner Frau, ein Toyota Yaris Verso, hatte es wirklich hinter sich! Mit mehr als 260.000 Kilometern war das Auto einfach durch und lohnte sich nicht mehr noch mehr Geld und Zeit darin zu investieren um das Fahrzeug irgendwie am Leben halten zu können.
Das Problem war da allerdings, das meine Frau das Auto dahingehend lieb gewonnen hatte, weil es einfach extrem praktisch war…
Tja, aber wie bei jedem Fahrzeug muss man entweder sehr viel Geld investieren, oder eben durch was Neues ersetzen.
Und somit begann da eine Suche, die wirklich nicht einfach war. Denn es gab halt ein paar Wünsche meiner Frau, die ein Ersatz zum Toyota, erfüllt werden wollten.
Also mindestens genauso praktisch beim Ein- und Aussteigen, eine aufrechte Sitzposition, kein SUV, und vor allem mit elektrischem Antrieb. Dazu noch eine praktische Mindestreichweite von ungefähr 400 Kilometern pro Ladung, damit man im Winter nicht schon nach 150 liegen bleibt.
Vor allem durfte ich an der Stelle lediglich beratend tätig sein.
Und ja, wir wurden fündig, oder besser meine Frau wurde fündig! Und somit zog dann unser Elmo bei uns ein: ein KIA e-Soul mit rotem Dach und Außenspiegeln.
Und wir alle, also meine Frau, die Kinder und auch ich, haben uns schnell an diese Art von Antrieb im Auto gewöhnt. Selbst Urlaube in die Niederlande waren kein Problem mit der Reichweite. Laden an öffentlichen Ladesäulen ist zwar etwas anders als an eine Tankstelle zu fahren und nach ungefähr 5 Minuten den Weg fortzuführen. Aber auch das ist eigentlich nur eine andere Art Energie aufzunehmen und dauert halt ab und an ein bisschen länger.
Aber auch das ist lediglich eine Art der Gewöhnung und daran gewöhnt man sich recht schnell und plant entsprechend seine Wege…
Tja, und dann hatte ich auch noch die Möglichkeit über meinen „noch“ Arbeitgeber an ein Firmenwagen zu kommen. Mir wurde dann auch noch nahegelegt das ich mich im VW-Konzern Universum vor allem bei den e-Autos austoben sollte. Zum Einen weil der Arbeitgeber gute Konditionen bekommt und zum Anderen für mich, weil man ein e-Firmenwagen nur mit 0,25% statt 1% des Bruttolistenpreis versteuern muss. Was für ein Anreiz!
Also mal ein wenig im VW-Universum geschaut. Audi, wäre möglich gewesen, aber die Preise! Und das wo die Basis aus dem Mutterkonzern VW stammt… Also kein e-Tron…
Dann mal bei der Muttermarke nachgeschaut, und es standen der ID.4 und der ID.5 zur Auswahl. Aber auch hier: diese Preise, und wie sich auch letztes Jahr herausstellte, war die Lieferfähigkeit bei VW eher unterirdisch…
Was gibt es noch? SEAT und CUPRA… Hmmm nicht so meine Marken…
Also mal bei Skoda geschaut und siehe da, der Enyaq mit guter Ausstattung und als Modell VRS auch noch in einer sehr hübschen Farbe Mamba Grün erhältlich! Denn, wie ich heute per Zufall gelesen habe, werden bis zu knapp über 60% aller Fahrzeuge in so langweiligen Farben wie schwarz, grau, anthrazit und ähnliche bestellt… Ich kann diese Farben einfach nicht mehr leiden und finde die einfach nur noch langweilig! Wo sind die farbenfrohen Farben der Vergangenheit?
Also ein bisschen im Netz informiert und überall konnte der Skoda sogar die Konzernschwestern von Audi und VW meist in den Schatten stellen. Viele Tests später stand somit meine Entscheidung dann fest und ich habe die Konfiguration festgezurrt und finalisiert.
Und nachdem ich meine Konfiguration bei meinem Weisungsbefugten geschickt hatte, also einmal wirklich „fast“ überall ein Häckchen gemacht, ging das fast sang- und klanglos mit der Bestellung über die Bühne… Naja, bis eben auf die Farbe, aber auch das Mamba Grün wurde dann akzeptiert.
Und dann konnte ich am Anfang diesen Jahres (2025) dann den Enyaq in Hamburg beim Skoda Händler in Empfang nehmen. Und ich muss sagen das ich meine Entscheidung für dieses Auto nie bereut hatte!
Ein wirklich tolles Auto im leichten SUV-Style. Aber kein „zahnloser“ Tiger, denn immerhin ist Allrad bei dem VRS immer mit an Board, gute 340 muntere Pferdchen und über 500NM Drehmoment sorgen immer für viel Fahrspaß.
Tja, aber leider durfte ich den auf Oskar (aus der Mülltone) getauften Enyaq, wegen dem Mamba Grün, heute nach knapp über 8500 Kilometern wieder abgeben. Nein nicht weil ich es mir dann doch anders überlegt habe mit der e-Mobilität, sondern einfach weil ich nächsten Monat meine Stelle Wechsel und mein noch Arbeitgeber mir den Oskar somit nicht weiter zur Verfügung stellen möchte. Wirklich schade, denn so ein e-Auto macht Spaß und hat mir gezeigt das e-Mobilität heutzutage überhaupt kein Problem mehr ist.
Und da ich mich auch sonst mit der e-Mobilität auseinander gesetzt habe in der ganzen Zeit seid letztem Jahr, bin ich persönlich davon überzeugt das e-Fahrzeuge durchaus eine sinnvolle Alternative auch für viele Andere darstellen kann.
Nein, ich bin mit Sicherheit nun nicht missionarisch unterwegs und versuche Andere mit Gewalt davon zu überzeugen das die e-Mobilität die einzig wahre Alternative IST! Nein, ich denke es gibt viele Gründe für Viele die eben nicht so einfach umsteigen können, oder wollen.
Und nein, ich finde das auch nicht wirklich schlimm!
Das wirklich Einzige was ich jedem Autofahrer empfehlen kann und möchte ist, einfach mal über den eigenen Horizont zu blicken, und bei der nächsten Suche nach einem Nachfolgefahrzeug mal auch sich das ein oder andere e-Auto anzuschauen und auch mal Probe zu fahren! Und dann auch mal darüber zu überlegen ob ein solches Fahrzeug sinnvoll sein kann.
Bzgl. Laden und auch das Fahren von längeren Strecken und einer evtl. Reichweitenangst kann ich nur sagen das dies nicht mehr so schlimm ist, wie vielleicht wie vor 10 Jahren…
Denn moderne e-Autos kommen auch im Winter locker über 400 Kilometer. Das Laden für eine solche Strecke dauert nur ein bisschen länger als das Tanken eines Verbrenners. Aus meiner eigenen Erfahrung waren das ungefähr 30 bis 45 Minuten. Ja klar, ist ein bisschen länger wie Sprit nachfassen. Aber wenn ich mal ehrlich bin, bin ich persönlich sehr froh gewesen das ich nach einer solchen Strecke durchaus mal eine etwas längere Zwangspause machen durfte! Denn mehr als 300 bis 400 Kilometer sollte man eh nicht durchfahren, ist zumindest meine Meinung.
Also mich hat das mit den beiden e-Autos bis heute gezeigt das der Wandel im individuellen Verkehr machbar und real ist.
Tja, nur leider durfte ich ja heute den Oskar abgeben und das macht mich schon ein bisschen traurig! Denn das war und ist ein echt tolles Auto… Naja, hab heute Morgen zum Abschied noch ein paar Fotos gemacht…
Ich wünsche auf jeden Fall der Person die den Oskar weiter fahren darf eine Menge Spaß und viele streßfreie Kilometer…
In diesem Sinne, immer ein paar Kilowatt im Tank…
Ach so, nicht das hier einer meint ich würde mich trotzdem nur noch elektrisch fort bewegen. Weit gefehlt. Nun nachdem ich ja den Oskar abgegeben habe, freue ich mich wieder darauf meinen Snoopy, einen VW T5 Transporter, ganz herkömmlich mit Diesel wieder zu bewegen. Und auch meine motorisierten 2-Räder sind, bis auf eine Maschine (dazu kommt noch ein Beitrag!), auch noch mit Benzin ganz normal an jeder Tankstelle wieder zu befüllen. Aber wenn ich die Möglichkeit hätte, ich würde auch hier komplett umstellen…
Und ja, ab und ab finde ich einen schönen V2 oder V8 Sound auch wirklich schön und vor allem auch erhaltenswert!





